28Okt 2012

Tag 493 - 505: Dachfenster und SAT Anlage

Der Winter ist da, zumindest ein bisschen. Die ersten richtig kalten Nächte liegen hinter uns. Zeit ein kleines erstes Fazit zu ziehen. Gut funktioniert die Wärmedämmung und die Heizung. Der Gasverbrauch liegt auch bei Kälte an sonnigen Tagen, wenn die Solarthermieanlage läuft, bei 2-3 m². Ohne Solar gehts dann rauf in den Bereich von 5-8m³. Damit sind wir ganz zufrieden.

Absolut nicht zufrieden, bzw. mittlerweile extrem genervt bin ich von den Dachflächenfenstern. An den Roto-Fenstern haben wir jeden Morgen Schwitzwasser. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn es nicht so viel wäre, das es tropft und dann entsprechend an der Gipskartonplatte unterhalb des Fensters herunterläuft.

Wir hatten nach dem Streichen glücklicherweise eine Kunststoffbeschichtung aufgebracht (Tapetenhaut), die zumindest erstmal verhindert, daß die Platte Feuchtigkeit aufnimmt. Im Bad erledigt das der alkalische, feuchteregulierende Kalkputz. Im Bad, oder auch in einem Schlafraum (Kinderzimmer), kann ich nachvollziehen, daß es Kondenswasser gibt, immerhin gelangt hier deutlich mehr Feuchtigkeit in die Luft. Durch die recht dichte Gebäudehülle kann sie auch nirgendwo hin und schlägt sich damit an den Fenstern nieder.

Trotzdem ist das kein Zustand den wir dauerhaft hinnehmen können, denn einige Wassertropfen finden immer ihren Weg auf den Fussboden oder meinen Schreibtisch… Leider habe ich keine Hoffnung, das das Problem auf verbliebene Baufeuchte zurückzuführen ist (und sich somit irgendwann von allein erledigt), die relative Luftfeuchte liegt im Haus um 50%. Wenn ihr ähnliche Erfahrungen, oder Tips zur Lösung dieses Problems habt, hinterlasst einen Kommentar!

Anderes, aber trotzdem ein frostiges Thema: unsere Satellitenanlage. Diese hat ja seit dem Sommer ihren vorläufigen Standplatz auf unserer “Terrasse” gefunden. Wir hatten für das kommende Frühjahr dann eigentlich eine Verlegung an unsere Gartenhütte vorgesehen. Das aber immer anders kommt als man denkt, hatten wir in der letzten Woche schonmal alle benötigten Materialien und eine Aluhalterung bestellt. Da ich sonst nichts zu tun hatte, habe ich am Samstag dann erstmal einen 15m langen, 50cm tiefen und 40cm breiten Graben von der Gartenhütte zum aktuellen Standort der Antenne gezogen und dort ein 50mm HT Rohr, zweckentfremdet als Leerrohr, verlegt.

Gestern habe ich – unter vielen stummen Flüchen – den “Koaxkabelbaum” eingezogen und in die Hütte verlegt. In den kommenden Tagen wird dann die Antenne selbst an die bereits montierte Halterung geschraubt und ausgerichtet. Der provisorische Standfuß, bestehend aus 25mm Sanitär – Stahlrohr und Holzlatten wird dann endlich Geschichte :)

Abgelegt in: Haus; Probleme

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