10Jun 2014

Neuer Rasenmäher - McCulloch M53-160 AWRPX

Nachdem unser Rasen ja im letzten Sommer schon ordentlich gewachsen ist, war es an der Zeit unseren 20 Jahre alten Rasenmäher in Rente zu schicken. Nicht, daß dieser nicht mehr gemäht hätte, aber das Blechgehäuse war (wieder einmal) durchgerostet und das Messer nach mehrfachem Schleifen und Kontakt mit “nicht-mähbaren” Material austauschreif.

Dummerweise geht es dann mit der Sucherei los. Was nehmen? Erstmal haben wir unser Limit bei maximal 500 Euro gesetzt, dafür sollte man doch einen halbwegs ordentlichen Mäher bekommen. Was uns sonst noch wichtig war:

- Schnittbreite min. 50 cm
- autark, d.h. kabellos

Optional:

- Radantrieb
- Mulchkit

Erste Einschränkung ist natürlich die Art des Antriebs. Bisher sind wir Benzinmäher gefahren, aber wir waren trotzdem offen für Alternativen.
Elektromäher mit Kabel waren von vornherein ausgeschlossen, denn erstens haben wir bisher im Garten keine Steckdose, zweitens haben wir keinen Nerv ständig ein Kabel mit “rumzuschlüren” (AdA: westfälisch für herumtragen) . Bleiben also nur Akkumäher. Diese sind mittlerweile recht leistungsfähig, auch größere Rasenflächen problemlos mit einer zu Akkuladung zu bewältigen. Dazu kommt, daß sie angenehm leise arbeiten.

Dummerweise sind die Schnittbreiten bei diesen Geräten aber noch zu schmal. Aufgrund der zu mähenden Fläche von rund 400qm, die dabei, von einer Wäschspinne und einer Schaukel, hindernissfrei ist, wollten wir einen Mäher, der bei einem durchgang schon gut was wegschafft. Da sind Akkumäher mit 38 oder 40 cm Schnittbreite eher weniger geeignet. Der bisherige Mäher hatte 42cm und selbst damit dauerte das Mähen schon recht lange.

Also doch wieder ein Benziner. Um es hier nicht zu ausladend zu thematisieren, haben wir uns nach vielen Testberichten auf drei mögliche Hersteller festgelegt: Wolf-Garten, McCulloch oder AL-KO. Da man eine Menge Positives über Honda Motoren liest, haben wir uns am Ende für den McCulloch entschieden, hier im Detail für den “kleineren” 160 ccm Viertakter mit 2,9kW (3,94PS).

Diesen haben wir online bestellt und konnten ihn nach einer Woche dann in Empfang nehmen.

Der Zusammenbau beschränkte sich auf die Montage des Griffes und das Auffüllen der Betriebsstoffe.

Ein erster Test brachte Ernüchterung. Die Mähleistung war nicht so gut, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zugegeben, die Bedinungen waren auch sehr erschwert. Sehr hohes Gras (rund 20cm) und dazu nicht trocken. Da der Mäher schon mit dem reinen Schnitt seine Probleme hatte, war an Mulchen nicht zu denken.

Dummweise änderte sich das auch in den folgenden Wochen kaum. Der Mäher ist, sobald das Gras etwas länger (ca. 2 Wochen gewachsen) ist, überfordert. Ein normaler Schnitt auf höchster Schnitthöhe ist zwar möglich, trotzdem klumpt das Gras recht häufig und der Motor geht dann aus, insbesondere bei Nutzung des Radantriebs. Das lässt sich nur vermeiden, wenn man häufiger, also mindestens im Wochenturnus mäht. Möchte man (ordentlich) mulchen bedeutet das min. zwei Mähgänge pro Woche.

Fazit: Wir haben den Mäher nun seit einigen Wochen im Einsatz und sind bisher nicht von der Mähleistung überzeugt. Ein Mäher dieser Leistungs- und Preisklasse sollte deutlich mehr leisten. Dieses Ergenis hätte wahrscheinlich auch ein 200 EUR Baumarkt-Mäher gebracht.

Abgelegt in: Garten;

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